Rolli-Mobil: Unabhängiges Reisen im rollstuhlgerechten Wohnmobil

   

Home
Aktuelles
Wir in Dubai
Handicap Club Dubai
Für was ist das
Unsere Fahrzeuge
Tarife
Newsletter
Hilfsmittel
Rollstühle
Inkontinenz
Zulieferungs-Service
Conform Sitzkissen
Hilfsmitteltauschbörse
AGBs
Kontakt
Häufige Fragen
Wir über uns
Nützliche Links
Impressum


Druckansicht Druckansicht

Sitemap

Inkontinenz

Coloplast

Hilfsmittelhersteller
Coloplast Katheter

Der Hilfsmittelhersteller Coloplast schreibt, daß ungefähr 3 Millionen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leiden an Inkontinenz, dem unfreiwilligen Abgang von Harn oder Stuhl. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher, denn Inkontinenz ist immer noch ein Tabuthema. Es verletzt gängige Sauberkeits- und Hygienevorstellungen und ist daher Grund für viele Betroffene, sich aus Scham oder Furcht vor Entdeckung aus ihrem sozialen Umfeld zurückzuziehen.

Die Betreuung von inkontinenten Menschen stellt hohe Anforderungen an alle Pflegenden und selbst Pflegenden. Gerade ihre Versorgung im Rahmen der Familie führt oftmals zu Überforderung und Konflikten. Harninkontinenz ist deswegen der zweithäufigste Grund für die Einweisung in ein Pflegeheim. Das muß nicht sein!

Auch für das professionelle Pflegepersonal ist die Betreuung inkontinenter Patienten mit einem hohen Zeit- und Materialaufwand verbunden. Sie verlangt genaue Kenntnisse über die Art der Inkontinenz und deren entsprechende Versorgung. Erfolgversprechende Hilfe geht jedoch über fachliches Wissen und die Bereitstellung zuverlässiger Inkontinenzprodukte hinaus: Sie umfaßt auch die Bereitschaft zum Gespräch, zur aktiven Auseinandersetzung mit den Wünschen, Bedürfnissen und Ängsten des Betroffenen.

Mehr Informationen zu Coloplast finden Sie wenn sie auf die jeweiligen Bilder der Hersteller klicken!


Lofric

Hilfsmittelhersteller
Lofric Katheter

Die Innovation: LoFric Plus®
Völlig PVC-freie Katheter f-ür eine schonende intermittierende Katheterisierung - ein umweltverträgliches Produkt für die Zukunft LoFric® Plus ist der erste Katheter einer neuen Produktgeneration von Astra Tech - der erste völlig PVC- freie, hydrophile Katheter für den intermittierenden Katheterismus. Das neue Kathetermaterial (PEBA) ist elastischer und anpassungsfähiger als herkömmliches und bleibt dennoch formstabil. Darüber hinaus bietet die sehr hohe Wasserbindungsfähigkeit des LoFric® Plus eine noch höhere Gleitfähigkeit in der Harnröhre. Ein weiterer wichtiger Vorteil: LoFric® Plus enthält weder Chlor noch Weichmacher, wodurch eine umweltverträglichere Entsorgung gewährleistet ist.

Hilfsmittelhersteller
Lofric Cath-Kit

LoFric®Cath-Kit™ ist ein Katheter-Set, das das Leben für Rollstuhlfahrer und andere behinderte Menschen leichter macht. Es ist einfach, schnell und hygienisch in der Anwendung. Der hydrophile, reibungsarme LoFric®-Katheter ist integriert im Auffangbeutel, so dass der Patient während des Katheterisierens nicht mit dem Katheter selbst in Berührung kommt. Der Auffangbeutel wird sowohl für die Flüssigkeit (nach Anweisung des Arztes) zum Anfeuchten des Katheters als auch anschließend den abgelassenen Urin gebraucht. LoFric®Cath-Kit™ erleichtert das Leben in vielen Alltagssituationen und immer dann, wenn keine Toilette zur Verfügung steht.

Mehr Infos über Lofric Produkte finden Sie hier

br> Es gibt sehr viele Hilfsmittel die Ihnen das Leben erleichtern können. Leider gibt es so viele unterschiedliche Hilfsmittel von verschiedenen Herstellern, dass wir sicher nicht alle hier auführen können.

Für weitere Fragen zu Hilfsmitteln stehen wir,Ihr Arzt,Ihr Apotheker, oder Ihr Sanitätshaus zur Verfügung. Oder Sie schauen einfach in das entsprechende und sehr informative Hilfsmittelforum
selbsthilfeverband-inkontinenz.org rein.


Bitte bachten Sie!!!
Bei allen Formen der Harninkontinenz ist es unablässig sich einem Arzt anzuvertrauen! Ihrem Hausarzt, Urologen oder Gynäkologen (Frauenarzt) Hier werden Sie eingehend beraten!


Hilfsmittelhersteller
  Medical Service

Besonders empfehlen wir Rollifahrer aus eigener Erfahrung das unkomplizierte Katheter Set von Medical-Service. Es gibt verschiedene Ausführungen die Sie auf der homepage von Medical Service betrachten können. Hier erhalten Sie auf Anfrage auch kostenfreie Testprodukte.

Hilfsmittelhersteller Medical-Service
Medical Service SelfCat-Sets!

Die vielseitigen handlichen und zuverlässigen SelfCat Sets von Medical Service halten alles Notwendige für den Intermittierenden Selbstkatheterismus (ISK) in kompakter und kleiner Form für Sie bereit: vom Tupfer bis zum Auffangbeutel, vom Antiseptikum bis zum sterilen Gleitmittel Endosgel.

Wir Rollifahrer gratulieren und danken der Firma Medical Service für diese tolle kleine und kompakte Traveler-SelfCat-Set Idee, denn endlich entfällt das lästige Transportieren vieler verschiedener Katheterkomponenten. Besonders für Rollifahrer, die viel unterwegs sind, ist dies eine große Erleichterung unserer Mobilität!

Medical Service informiert!

Was ist intermittierender Katheterismus?
“Intermittierend" bedeutet “immer wieder". Intermittierender Katheterismus ist die wiederholte Entleerung der Harnblase durch einen dünnen Einmalkatheter. Meist muß er je nach Trinkmenge 4-5 Mal pro Tag durchgeführt werden. Der Gegensatz ist der “Verweilkatheter", der nur in absoluten Ausnahmefällen benutzt werden darf. Auch das “Auspressen" (“Credé-Manöver") der Harnblase ist für die Nieren sehr gefährlich.

Nach welchen Kriterien wird eine bestimmte Form der Blasenentleerung ausgewählt?
Es soll ein möglichst hohes Maß an Selbständigkeit für den Betroffenen erreicht werden. Gleichzeitig soll möglichst keine Harninkontinenz und möglichst wenig Harnwegsinfekte erzielt werden. Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist der Erhalt der Nierenfunktion.

Dauerkatheter
Die Entleerung des Urins für längere Zeit mit einem Harnröhren-Dauerkatheter ist die schlechteste aller Möglichkeiten, ein Dauerkatheter verkürzt die Lebenserwartung erheblich und führt zu einer Reihe unangenehmer und gefährlicher Komplikationen. Er ist nur in Ausnahmefällen für einen kurzen Zeitraum erlaubt, wie z.B. nach urologischen Operationen. Einen Querschnittgelähmten auf Dauer mit einem Dauerkatheter “zu versorgen", ist in der Regel ein Behandlungsfehler.

Suprapubischer Fistelkatheter (“SPF")
Das ist ein Schlauch, der zwischen Schambein und Nabel in die Harnblase eingelegt wird, meistens nur als Zwischenlösung. Bei älteren Menschen kann eine solche Harnableitung - wenn andere Lösungen nicht in Frage kommen - ein gangbarer Kompromiß sein.

Blasenentleerung durch Inkontinenz
Bei kleinen Kindern kann bei engmaschiger Kontrolle durch einen Urologen die Blase alleine durch die Reflextätigkeit der Blase, d.h. die Reflexinkontinenz, entleert werden. Auch für Hochgelähmte (Tetraplegiker), die wenig oder gar keine Handfunktion haben, kann das eine Möglichkeit darstellen.

Pressen
Manchen Menschen gelingt es, durch die Bauchpresse (Valsava-Manöver) oder mit den Händen die Blase auszupressen (“Credé-Manöver"). Diese Methode schadet der Harnblase, einerseits, weil mehr oder weniger Restharn in der Blase bleibt, andererseits, weil unnatürlich hoher Druck auf die Blase einwirkt und diese beschädigt. Wer bisher die Blase ausgepreßt hat, sollte auf intermittierenden Selbstkatheterismus umstellen.

Klopfen (“Triggern")
Durch das Reizen von Reflexzonen, meistens durch Beklopfen des Unterbauchs, kann der Reflex zur Entleerung einer spastischen Blase ausgelöst werden. Die meisten Patienten sind inkontinent und müssen deshalb ein Kondomurinal tragen. Diese Methode wurde früher häufig mit einer Schließmuskeleinkerbung kombiniert, sie wird heute nur noch selten angewandt, hat aber bei Hochgelähmten immer noch ihre Berechtigung.

Inflow-Harnröhrenturbine
In seltenen Fällen, wenn der intermittierende Selbstkatheterismus unmöglich ist, kann bei Frauen mit einem untätigen Blasenmuskel eine “Inflow-Harnröhrenturbine" versucht werden. Dabei handelt es sich um einen ca. 5cm langen Einsatz, der in die Harnröhre gebracht wird, indem sich eine kleine Turbine befindet. Diese kann durch ein starkes, rotierendes Magnetfeld angetrieben werden und so die Blase entleeren. Leider hat diese Methode nur etwa in der Hälfte der Fälle Erfolg.

Wie wird der intermittierende Katheterismus durchgeführt?
Grundsätzlich soll der Einmalkatheterismus der Harnblase steril durchgeführt werden. “Steril" ist immer besser als nur “sauber", besonders bei einer vorgeschädigten, gelähmten Blase. “Steril" bedeutet das Verwenden steriler Materialien, die Desinfektion des Harnröhreneingangs, das Verwenden eines sterilen Gleitmittels und das sterile Einführen des Katheters. Man unterscheidet den (intermittierenden) Fremd-Katheterismus, der z.B. durch die Eltern, Angehörige oder Pflegedienste durchgeführt wird, und den Selbst-Katheterismus, den der Betroffene selber durchführt. Zur einfachen Durchführung gibt es eine Reihe käuflicher Sets (z.B. von der Firma Medical Service’), die sehr klein sind und alle notwendigen Einzelteile (Katheter, Urinbeutel, Tupfer, usw.) enthalten. Mit diesen Sets kann der intermittierende Katheterismus praktisch überall durchgeführt werden.

created by symweb GmbH, Leonberg
© 2006 Edgar Datené, Rolli Mobil by Libertycare GmbH